Douglas Mandry – Equivalences

Vernissage und Book Launch
4. Oktober 2018
18 bis 21 Uhr

Gastrednerin:
Nadine Olonetzky

Der Künstler ist anwesend und signiert sein Buch

Ausstellung bis 15. November 2018

 

Wir freuen uns, Sie zur zweiten Einzelausstellung des erfolgreichen Schweizer Künstlers Douglas Mandry einzuladen. Wir zeigen ausschliesslich Arbeiten, die in den letzten zwei Jahren entstanden sind, darunter seine neuste Serie «Monuments». Zeitgleich mit der Ausstellung EQUIVALENCES erscheint Douglas Mandrys gleichnamiger Bildband.

 

Verführerisch schön in Farbigkeit, Formenvielfalt und Materialisierung, gleichzeitig konzeptuell durchdacht, was Themenwahl und fotografische Entstehungsprozesse betrifft: Der Fotokünstler Douglas Mandry (*1989 in Genf) geht von Phänomenen der realen Welt aus und experimentiert mit den verschiedensten fotografischen Verfahren. Zwischen analogen historischen und digitalen zeitgenössischen Techniken hin- und herpendelnd, erschafft der seit 2013 in Zürich lebende Künstler ganz eigenständige Bildwelten. Naturbeobachtung und die Thematisierung aktueller Zeitprobleme finden in seinem Werk mit der Reflexion des Mediums Fotografie zusammen, die Dokumentation mit der Abstraktion, das Denken mit der Sinnlichkeit. In Douglas Mandrys Arbeiten halten sich konzeptuelle Strenge und die experimentelle Freiheit die Waage, und durch die Verselbständigung fotografischer Prozesse wird das Glück des Zufalls möglich: Unvorhergesehenes trifft sich mit Absicht und Idee. Auf diese Weise bekommen komplexe Themen poetische Anziehungskraft. Jedes Werk behält dabei ein produktives Rätsel, das uns anregt, unsere Sicht auf die Wirklichkeit der Welt und auf die Wirklichkeit der Bilder zu befragen.
Nadine Olonetzky

 

«Douglas Mandry bringt durch die Kolorierung seiner Landschaftsaufnahmen nicht mehr Realität ins Bild, sondern zerlegt sie vielmehr durch seinen Fokus auf den Schaffensprozess. Mandry färbt seine Landschaften ein und bringt somit, basierend auf eigenen Erinnerungen, neue Schichten auf die Bildebene. Damit ist er dem Maler nicht unähnlich, der ja auch seine Skizzen eines Ortes erst im Atelier zum Gemälde macht».
Mirjam Kooiman, Foam Museum Amsterdam

 

 

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