Robert Bösch – Das Bild vom Berg

Die Ausstellung dauert
bis 31. Januar 2019

 

  

Mit dem Buch MOUNTAINS und der Ausstellung DAS BILD VOM BERG präsentiert uns Robert Bösch sein alpin-fotografisches Lebenswerk. Eine eindrückliche Mischung aus Landschafts-, Berg- und Sportfotografie. Als Bergsteiger war Robert Bösch auf allen sieben Kontinenten unterwegs und hat als Fotograf die Weltbesten des Bergsports fotografiert - darunter auch seinen verstorbenen Freund Ueli Steck. Entstanden sind atemberaubende Sport- und Landschaftsbilder, die die Ruhe und Gewalt der Berge wiedergeben und die tiefe Schönheit und Einsamkeit spiegeln, die all jene umgeben, die sich in der Übermacht der Berge bewegen. 

 

»Die Gabe, selbst in den erhabenen Räumen der Berge aktiv zu sein und dieses Tun in Beziehung zu setzen mit der Bergwelt, ist nur den allerwenigsten gegeben. Robert Bösch ist einer davon. Vielleicht der allumfassendste. Er taucht als Bergsteiger ein in die Eiger-Nordwand, als Kletterer in den »Shield« am El Cap, als Höhenbergsteiger in die Todeszone des Himalaja. Dabei entsteht sein Bild der Berge – mir ist beim Betrachten seiner Bildkunst, als habe der Weltgeist uns bei unserer Leidenschaft überrascht.«

Reinhold Messner

 

 

»Landschaftsfotografie ist für mich die Kunst des Bilder-Sehens. Wir sehen ja keine Bilder, wir sehen immer das Ganze, das Alles. Während der Maler sein Viereck mit Farbe allmählich zu einem Bild gestaltet, indem er hinzufügt, gestalte ich als Fotograf das Bild gerade umgekehrt, nämlich indem ich weglasse. Im Moment des Auslösens wird das Bild aus der Welt geschnitten. Bilder stehen für sich und sind nur deshalb interessant, weil sie weder alles zeigen noch für das stehen, was sonst auch noch war – darum herum und vorher und danach. Nur dieses »Aus-der-Welt-herausgelöst-Sein« macht das Bild einmalig. Landschaftsbilder sind wie aus dem Zusammenhang gerissene Zitate. «

Robert Bösch

 

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