Renato D'Agostin

 

 

AUSSTELLUNG GEPLANT FÜR 2019. DIE WERKE SIND AB SOFORT ZU ERWERBEN. PORTFOLIO UND PRINTS IN DER GALERIE.

 

 

 

RENATO D'AGOSTIN (*1983, I)

 

 

Renato D’Agostin begann seine fotografische Karriere 2001 in Venedig. Das atmosphärische Stadtleben nährten seine Neugier, Lebenssituationen mit der Kamera einzufangen. Dafür reiste er 2002 durch die Metropolen Westeuropas. Nachdem er eine Zeit in Mailand gelebt hatte zog es ihn über den Atlantik, wo er in New York die Fotografie für sich weiterentwickelte. Das Leben in dieser dynamischen Stadt gab ihm Gelegenheit den Fotografen Ralph Gibson kennenzulernen und später sogar dessen Assistent zu werden. Seine Arbeiten wurden in verschiedenen Ausstellungen in Europa, den Vereinigten Staaten und Asien gezeigt und in einer Anzahl von Büchern publiziert. Über die Jahre fanden seine Abzüge Eingang in öffentliche Sammlungen, wie beispielsweise die Library of Congress und die Phillips Collection in Washington DC, das International Center of Photography in New York, sowie das LACMA in Los Angeles, das Center for Creative Photography in Arizona and das Maison Européenne de la Photographie in Paris. Die Trennung von Sujets und deren Realitäten eröffnet ihm einen eigenen Blick auf seine Umgebung, die Beziehung von Mensch und Architektur, die dem Betrachter ein neues Portal in dessen Vorstellung eröffnet.
 


„Ich habe nicht die eine Art des Fotografierens statt einer anderen gewählt. So wie ich die Welt da draussen durch die Kamera sehe, ist die einzige Art und Weise, wie ich sie auch fotografieren kann. Meine Fotografie ist die natürlichste Verbindung zwischen mir und dem Rest der Welt. So sehe ich, so nehme ich die Wirklichkeit wahr und übersetze sie in meine Sprache.
 


Meine Atmung setzt für einen Moment aus und ich drücke auf den Auslöser. Man sieht alles, wie es vor der Kamera zusammenfliesst, wie jede Linie anfängt Sinn zu ergeben, wie jede Bewegung eine Rolle zu spielen beginnt, von der kleinsten Geste bis zur komplexesten Dynamik. Aus meiner Sicht ist es genau das, was am Ende ein grossartiges Bild ausmacht. Meine Fotografie entfernt sich etwas weiter von der Realität als reine dokumentarische Reportage und statt Orte und Ideen zu beschreiben suggeriert sie diese eher. Ich hoffe, dies setzt die Vorstellungskraft des Betrachters frei und überlässt ihm eine grosse Interpretationsfreiheit. Manchmal kann man aber auch eine bestimmte Richtung vorgeben, um den Betrachter statt zu erwartender Bildelemente etwas völlig anderes finden lässt.
 


Für mich ist Fotografie mit Film, die einzige Möglichkeit zu arbeiten. Meine Persönlichkeit verlangt nach Materie. Film reagiert auf meine Zeichen besser als jedes andere Medium. Und die Dunkelkammer ist ein wichtiges Element in dieser Gleichung. Da ist Licht auf dem Film und dann ist da Licht auf Papier. Fotografie ist Licht. In der Dunkelkammer herrscht ein tiefer Respekt für Materialien, wie ich es nirgendwo sonst finde. Ich finde die physische Auseinandersetzung, den dieser Prozess verlangt, äusserst faszinierend und kann so eine wahre Beziehung zu Licht aufrechterhalten. Trotzdem respektiere ich natürlich jede andere Form der Fotografie. Ich befürchte nur, dass die digitale Fotografie mittlerweile die Kontrolle darüber übernommen hat, wie wir die Welt wahrnehmen.“ Renato D’Agostin

 

 

 

Collections

  • LACMA, Los Angeles
  • ICP International Center of Photography, New York
  • Library of Congress, Washington DC
  • The Philips Collection, Washington DC
  • Center for Creative Photography, Tuscon, Arizona
  • Maison Europeenne de la Photographie, Paris 
  • George Eastman House, Rochester, New York
  • FORMA, International Center of Photography, Milan
  • HIGH Museum of Art, Atlanta

Awards

  • 2017 «La Nuit du Livre», Paris 
  • 2012 «Fotofusion Rising Star», Palm Beach
  • 2010 «Art Directors Club Annual Award», New York