René Burri

 

DIE WERKE VON RENÉ BURRI SIND AUCH NACH DER AUSSTELLUNG ERHÄLTLICH.

 

 

 

RENÉ BURRI (1933-2014, CH)

 

René Burri studierte an der Kunstgewerbeschule in seiner Heimatstadt Zürich, Schweiz. Von 1953 bis 1955 arbeitete er als Dokumentarfilmemacher und machte während des Militärdienstes seine ersten Bilder mit einer Leica.

 

1955 wurde er Teil der Fotoagentur MAGNUM und machte die Welt mit einer seiner ersten Reportagen über taubstumme Kinder, publiziert im Life Magazin, auf sich aufmerksam.

 

René Burri schuf Ikonen der Fotografiegeschichte des 20. Jahrhunderts und entführte uns als viel reisender MAGNUM-Fotograf mit seinen eindringlichen Bildreportagen in alle Winkel dieser Welt. Seine fotografischen Arbeiten waren dabei immer an der Sache interessiert, engagiert, vielschichtig und empathisch. Er wollte die Welt nicht nur dokumentieren, er wollte sie mit seinen Bildern auch verändern. Für das Schweizern Periodikum Du porträtierte er berühmte Persönlichkeiten wie Picasso, Le Corbusier oder Giacommetti und seine Bilder des Revolutionärs Che Guevara mit Zigarre gingen um die Welt.

 

Der Dr. Erich Salomon Preis der Deutschen Fotografiestiftung 1998 ging an René Burri und eine grosse Retrospektive, die 2004-2005 in der Maison Européenne in Paris startete, tourte durch mehrere europäische Museen. Er lebte und arbeitete in Zürich und Paris, wo er 2014, im Alter von 81 Jahren, starb.

 

2013 hat René Burri noch zu Lebzeiten die «Fondation René Burri» gegründet, die die Gesamtheit seines Werkes umfasst und im Musée d’Elyseée Lausanne archiviert wird.